Go mobile to sell – go social to bond

Es kann heute sehr gut sein, dass mein Blogpost im Zug, Tram, Bus oder, was wohl nicht ganz so sicher wäre, im Auto gelesen wird. Dabei hoffe ich, dass mich WordPress nicht im Stich lässt und Euch den Post schön lesbar anzeigt. Auf alle Fälle habe ich versucht, dies mit diversen Plugins sicherzustellen. Warum?

Am letzten Dienstag sass ich mit einigen Freunden gemütlich am Tisch, während draussen die Grilladen auf dem Feuer lagen. Als die Vorspeise so vor uns lag (Bruschette), entbrannte eine Diskussion, was denn eigentlich ein gutes Olivenöl sei. Und schon waren wir interentaffinen Smartphonebesitzer im Element. Jeder googelte kurz den Lieferanten seines Olivenöl des Vertrauens. Und da war es nun, das desaströse Resultat:

Man konnte mit seinem Lieferanten nicht „angeben“. Denn um dies zu tun, musste man auf dem Smartphone zoomen was die Finger hergaben. Da ein Riesenbild eines Olivenbaums, am anderen Ort das riesige Einkaufswägelchen des Shops, aber fast nirgends die komplette, schön dargestellte Seite der Lieferanten.

Bis auf den Lieferanten von Franziska. Dessen Seite war klar strukturiert und logisch aufgebaut und sah einladend aus – und dies auf einem Smartphone. Hätte man also an diesem Abend am Tisch Olivenöl bestellen wollen, hätte man wohl Franziskas Lieferanten ausprobiert.

Was lernen wir daraus?

Mobile first, Social second. Wir waren an diesem Abend sehr „social“, aber eben nicht auf den klassischen Social Media Plattformen, sondern im echten Leben (was oft übrigens wirklich lustiger ist!). Und da wir ja bekanntlich keine PCs, Macs und andere „Grossgeräte“ zu Kollegen mitschleppen, ist es wichtig, dass man im Internet auch mobil seine Angebote anbietet. Käufe entstehen oft spontan, in allen Lebenslagen. Da sollte man als Anbieter in Zukunft darauf vorbereitet sein. An diesem Abend hätte nur ein Shop spontan Umsatz gemacht, nämlich der, der auch mobil funktionierte. Ohne App-Download, ohne Zoomen und Drehen des Bildschirms.

Die Lösung

Bevor also grossartige Social Media Strategien entwickelt werden, sollten sich Firmen überlegen, ob der aktuelle Webauftritt überhaupt noch den Gewohnheiten der Kundinnen und Kunden angepasst ist.

Ich bin der Überzeugung, dass Unternehmen die zukunftsorientiert arbeiten am besten aufgestellt sind, wenn sie die Waren und Dienstleistungen nicht in Shopping-Apps anbieten, sondern die Netzauftritte responsive erstellen. Zu fragmentiert ist der Markt der Geräte, so dass man sich als Anbieter nicht auf eine Technik festlegen sollte. Ist dies sichergestellt, kann und soll man sich dem Thema Social Media widmen. Denn auch dieses muss immer mit einem Blick auf die Mobilenutzung angegangen werden.

So rufe ich hinaus ins weite Netz: 

Mobile first, social second

and

go mobile to sell, go social to bond

 

Hier noch einige Informationen zum Thema Mobilenutzung und Responsive Design

Mobile Internetnutzung:

http://www.net-metrix.ch/sites/default/files/files/NET-Metrix-Mobile/Mobile-Report/PR/NMM_PR_20130327_d.pdf

http://www.adello.ch/mobile-internetnutzung-nimmt-weiterhin-zu/

http://blogs.faz.net/medienwirtschaft/2013/08/08/ivw-mobile-internetnutzung-lasst-die-verlage-hoffen-271/

Mobile Websites und Responsive Design:

http://bernetblog.ch/2013/03/21/mobile-website-die-k-o-kriterien/

http://www.creativebloq.com/web-design/responsive-ecommerce-websites-12121456

http://mashable.com/2012/12/11/responsive-web-design/

Dieser Beitrag wurde unter Gesellschaftstrends, Social Media abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Go mobile to sell – go social to bond

  1. Hallo Roman
    Wie recht du hast, ich hab vorhin gerade wieder eine komplett neue Website aufgerufen und war enttäuscht, weil sie überhaupt nicht an Mobile angepasst ist. Und sowas 2013 bei einem Aggregator für Mitfahrzentrralen. Da versteh ich die Welt nicht.

  2. swissroman sagt:

    Salut Christian, ich staunte in der Tat bei meiner (kleinen) Recherche, wieviele Angebot noch nicht mobilfähig sind. Dann stellte ich auch noch fest, dass wohl einige Anbieter einfach eine App pushen, was oft auch umständlich ist und bei mir eine grosse Hürde darstellt.
    Beispiel? http://www.homegate.ch (denke, die wollen uns auf die App führen). Dagegen http://www.erasuisse.ch die eine mobile Suche tadellos ermöglichen.

Kommentar verfassen